Reise-Highlights 2018 – Eine Rückschau auf wunderschöne Reisemomente

Zuletzt aktualisiert am


hölzerne Wasserzuleitung in Maria Luggau in Kärnten

Noch mal in Gedanken die Reisen dieses Jahres durchgehen, Reisefotos betrachten, sich an schöne Orte zurückträumen, sich an besondere Erlebnisse erinnern. Machst du am Ende des Jahres für dich auch solch eine Rückschau? Für mich ist es inzwischen zur lieben Gewohnheit geworden. Da passt es gut, dass Andreas vom Blog „Reisewut“ nach dem Reise-Highlight 2018 fragt. Gerne bin ich bei seiner Blogparade dabei.

Festlegen auf ein einzelnes Reise-Highlight 2018 möchte ich mich dabei allerdings nicht. Denn irgendwie war jede Reise für sich etwas Besonderes – oder hielt zumindest tolle Momente bereit. Deshalb nehme ich dich noch mal mit auf viele kurze oder längere Reisen und lasse dich an schönen Erlebnissen teilhaben.

Februar: München und Serfaus – Fiss – Ladis

Mein Reisejahr 2018 begann im Februar. Traditionell ging es zuerst für zwei Tage nach München. Wie ein typischer München-Aufenthalt bei uns aussieht, habe ich schon mal beschrieben. Anders als bisher haben wir uns diesmal aber auch ein Abendprogramm gegönnt: Wir waren in der Zaubershow von Alexander Krist im Magic Theater. Faszinierend! Ganz nah dran an den Tricks – und doch kommt man nicht dahinter.

Blick auf das Münchner Rathaus
Zaubertisch im Magic Theater von Alexander Krist in München

Von München ging es dann weiter in den Skiurlaub nach Serfaus-Fiss-Ladis in Tirol. Ich liebe es ja eher warm und Skifahren ist bei uns vor allem das Hobby des Mannes. Trotzdem genieße ich auch diese eine Woche im Schnee. Die herrliche Landschaft und gemütliche Hütten haben schließlich ihren Charme. Und was mir in diesem Jahr besonders gefallen hat: Auf Einladung von Serfaus-Fiss-Ladis konnte ich in Fiss einen Blick hinter die Kulissen der Seilbahn werfen. Interessant zu erfahren, was alles zu einem funktionierenden Skibetrieb dazugehört.

Blick auf die Skipisten am Schönjoch in Fiss
Pistenbully in Fiss

März: ITB

Im März war ich zwar nicht unterwegs. Um das Thema Reisen ging es aber trotzdem – und zwar geballt. Zum ersten Mal war ich nämlich als Reisebloggerin auf der ITB, der größten Reisemesse der Welt. Von Mittwoch bis Freitag habe ich dort interessante Gespräche mit Ausstellern geführt, nette Bloggerkollegen kennengelernt und spannende Reiseziele entdeckt. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch auf der ITB im März 2019.

Mai: Küchenspionin im Elb-Havel-Winkel und Cottbus

Der Mai führte mich zu zwei jeweils eintägigen Bloggerreisen ins Berliner Umland. Zuerst war ich als Küchenspionin im Elb-Havel-Winkel unterwegs. Beeindruckt war ich vom Kloster Jerichow und der wunderschönen Deckenbemalung in der Dorfkirche Wust. Beim Blick über den Elbdeich bis Tangermünde bekam ich einen Eindruck davon, wie hoch das Jahrhunderthochwasser 2013 reichte. Interessant und lustig war die Sammlung im etwas außergewöhnlichen Muuuhseum. Und dann ging es schließlich daran, in Schönhauser Damm zusammen mit Familie Schweitzer zu kochen. Auf den Tisch kamen Berhèe – gefüllte Kartoffelklöße mit Speck und Zwiebeln. Lecker!

Blick auf den Kräutergarten und das Kloster Jerichow
Muuuhseum und Dorfkirche in Wust im Elb-Havel-Winkel
Berhèe, gefüllte Kartoffelklöße mit Zwiebeln und Schinkenwürfeln

In Cottbus habe ich schnell festgestellt, dass die Stadt einiges mehr zu bieten hat, als ich auf meiner Tagestour erkunden konnte. Also habe ich beschlossen, das herrliche Wetter für ein Außenprogramm zu nutzen. Unterwegs war ich daher in der Altstadt mit dem Spremberger Turm und im wunderschönen Branitzer Park. Für eine sonnige Pause kam das Parkcafé genau richtig. Als schöne Erfrischung gab es dort das berühmte – und vor allem sehr leckere – Fürst-Pückler-Eis. Und eine Ausnahme mit Innenprogramm habe ich auch noch gemacht. Denn ich war im hübsch gestalteten und sehr interessanten Apothekenmuseum am Markt. Die weiteren „Innenraum“-Highlights der Stadt habe ich mir schließlich für zwei Touren im November aufgehoben.

Blick vom Spremberger Turm über die Cottbuser Altstadt
Pyramide im Park Branitz mit dem Grabmal auf einer Insel davor
blauer Salon im Schloss Branitz in Cottbus
Kräuter ausgelegt in einem alten Offizin im Apothekenmuseum in Cottbus

Juni: Schenna und Slow-Food-Travel in Kärnten

Im Juni führte mich das Reisejahr 2018 in wieder in die Berge. Zuerst habe ich meine Eltern für eine Woche in den Urlaub nach Schenna ins Meraner Land begleitet. Dabei standen ein paar schöne Wanderungen auf dem Programm. Der Besuch in der Kurstadt Meran durfte aber genauso wenig fehlen wie ein Ausflug nach Bozen. Dort führte unser Weg auf den Ritten mit seiner herrlichen Aussicht in die Umgebung.

Blick hoch Richtung Schenna
Blick auf Meran und Bozen
wandern auf dem Schenner Waalweg über die Katzenleiter und auf Meran 2000

Schon lange stand Kärnten auf meiner Reise-Wunschliste. Im Juni war ich schließlich auf einer Bloggerreise dort. Unter dem Thema Slow-Food-Travel habe ich das Gailtal und das Lesachtal kennengelernt. Toll war, auf dieser Reise einen Blick auf die Produktion der regionalen Spezialitäten werfen zu können. Beim Bergbauern konnten wir sogar bei der Käseherstellung assistieren. Was mir in Kärnten außerdem sehr gut gefallen hat: die wunderschöne und vielseitige Landschaft. Ich bin sicher, dass ich hier noch mal zum Wandern hinkommen werde. Und die Seen würde ich auch gerne mal intensiver anschauen.

Ausblick ins Lesachtal und die umliegende Bergwelt vom Jörgishof aus
Köstliches aus Kärnten

Juli: München, Südtirol und Hall-Wattens

Bevor es im Juli noch mal nach Südtirol ging, stand traditionell wieder München auf dem Programm. Gefreut habe ich mich, dass ich auf dieser kurzen Station bei einem Halt in Bad Tölz Katja vom Wellspa-Portal persönlich kennengelernt habe.

Blick auf das Kurhaus in Bad Tölz

In Südtirol waren wir dann zunächst Mal abseits der gewohnten Pfade in einer für uns neuen Region unterwegs: in Gufidaun im Eisacktal. Dort erwartete uns ein traumhafter Ausblick von unserem Hotelbalkon ins Villnößtal und auf die Geislerspitzen. Gewandert sind wir aber nicht nur auf Wegen rund um das Hotel Gnollhof. Unterwegs waren wir auch auf dem Keschtnweg von Felthurns nach Klausen und von der Bergstation der Raschötz-Bahn im Grödnertal zur Zanser Alm im Villnößtal. Außerdem führte uns ein Ausflug zur berühmten Seiser Alm. Leider verging die Woche viel zu schnell, sodass wir auch hier garantiert noch mal wiederkommen werden.

Blick vom Hotel ins Villnösstal
Schilder am Keschtnweg und der weitere Weg zwischen Feldthurns und Klausen
Blick über die saftigen Wiesen der Seiser Alm bis hin zu den Gipfeln der Dolomiten

Weiter ging es vom Eisacktal ins Meraner Land. Und anders als in der Vergangenheit hatten wir uns diesmal statt für Schenna für den Standort Dorf Tirol entschieden. Da wir schon immer sehr gerne mit dem Sessellift hinunter nach Meran gefahren sind, haben wir dies im Juli öfter gemacht. Die Lage unseres Hotels Sonnbichl war dabei absolut perfekt – in Fallweite sozusagen. Trotzdem waren wir natürlich nicht nur shoppen und bummeln, sondern sind auch gewandert. Die ursprünglich geplante Tour auf die Mutspitze haben wir uns aber fürs nächste Mal aufgehoben.

Blick vom Sessellift auf Meran
Blick aus dem Dorf Tiroler Biergarten Richtung Schloss Tirol

Einen letzten Stopp im Sommerurlaub haben wir auf Einladung des Tourismus Hall-Wattens schließlich in Hall eingelegt. Dort haben wir Tirols größte Altstadt erkundet, mehr über die spannende Geschichte der Münzprägung erfahren und uns bei den sommerlichen Gassenspielen amüsiert. Beeindruckt waren wir auch von ganz viel Glitter und Glamour in den Swarovski Kristallwelten in Wattens. Viel zu kurz genommen ist in Hall leider das Wandern, da es zeitlich nicht mehr passte. Einen Vorgeschmack haben wir aber immerhin bei einer Kräuterwanderung in Tulfes bekommen – und nebenher natürlich noch einiges über Kräuter gelernt.

Altstadt und Rathaus von Hall in Tirol
Blick auf den wasserspeienden Riesen in den Swarovski Kristallwelten
unterwegs zur Kräuterwanderung in Tulfes

August: Bremen

Im August stand für mich auf Einladung der BTZ Bremen wieder eine Städtereise auf dem Programm. Thema in Bremen war diesmal das Raumfahrtjahr. Denn – was viele nicht wissen: Die Hansestadt ist auch Raumfahrtstadt. Unter anderem zusammen mit Sandra von Tracks and the City und Katharina vom Niederlandeblog war ich in und auf dem Fallturm, habe einen Einblick ins Ariane-Programm von Airbus bekommen und die Ausstellung zu Hayabusa 2 besucht.

Marktplatz Bremen
Darstellung zum Ariane-Projekt bei Airbus

September: Seebad Bansin

Lange waren wir schon nicht mehr an der Ostsee gewesen. Kurz entschlossen haben der Mann und ich daher für das Wochenende meines Geburtstags eine Reise ins Seebad Bansin auf Usedom gebucht. Von der staureichen Anreise abgesehen waren es zwei wunderbare, gemütliche Tage. Wir haben in aller Ruhe die frische Seeluft auf der Strandpromenade geschnuppert, sind zum Shoppen nach Heringsdorf spaziert und haben leckeren Fisch gegessen. Und weil es so schön war, haben wir für nächstes Jahr gleich wieder einen Kurztrip nach Usedom geplant.

Blick über die Düne auf den Strand im Seebad Bansin auf Usedom
Fischerboot auf dem Strand von Bansin

Oktober: Hotel Neptun in Warnemünde

Im Oktober ging es für mich noch mal an die Ostsee. Diesmal führte mich das von Antje vom Blog Weltenkundler und Udo von Waldhelden organisierte Blogger Retreat ins Hotel Neptun nach Warnemünde. Damit habe ich nun endlich auch dieses wunderschöne Ostseebad kennengelernt. Begeistert war ich aber nicht nur von einem Bummel über die Strandpromenade, zu den Leuchttürmen und am Alten Strom entlang. Herrlich war vor allem das Verwöhnprogramm im Hotel-Spa. Und an die Aussicht aus der 15. Etage hätte ich mich auch gewöhnen können.

Hotel Neptun in Warnemünde im Sonnenuntergang
Ruhebereich im Thalasso-Spa des Hotel Neptun

November: Spreewald im Winter

Der November brachte mir noch mal eine Kurzreise ins Berliner Umland. Unter anderem zusammen mit Anja von Go on Travel, Diana von kurzreisenundmeer und Susanne von Von Ort zu Ort war ich auf einer Winterbloggerreise im Spreewald. Neben der klassischen Kahnfahrt – allerdings romantisch mit dem Kaminkahn – haben wir hübsche Städtchen wie Luckau mit seinen mittelalterlichen Kellergewölben, der Kirche St. Nikolai und der Altstadt entdeckt und Köstlichkeiten aus der Region probiert. Zum Glück ist die Anreise von Berlin nicht so weit. Denn mit ein paar Leckereien würde ich mich gerne bald mal wieder eindecken.

Kahn mit Kamin in Burg im Spreewald
Törtchen aus Luckau und Baumkuchen aus Cottbus

Dezember: Spreewaldweihnacht und Weihnachtsmarkt in Leipzig

Traditionell standen in der Adventszeit zwei Weihnachtsmärkte auf meinem Reiseprogramm. Besonders gespannt war ich auf die Spreewaldweihnacht in Lübbenau. Zwei Weihnachtsmärkte und eine Winterkahnfahrt hatten mich im Vorfeld schon neugierig gemacht. Und tatsächlich wurden meine Erwartungen mehr als erfüllt. Sehr gut gefallen hat mir, dass bei der Hafenweihnacht im Großen Hafen von Lübbenau und auf dem Weihnachtsmarkt im Museumsdorf Lehde nur Kunsthandwerkliches und Leckeres aus der Region angeboten wurde.

Blick auf die weihnachtlich dekorierten Kähne im Großen Spreewaldhafen in Lübbenau
Weihnachtsmarkt im Freiluftmuseum Lehde

Bevor es mich zum Abschluss des Reisejahres 2018 wieder in die Kölner Heimat zog, ging es für uns noch zum Weihnachtsmarkt in Leipzig. Genau wie schon im Vorjahr hat uns der Markt mit seinen schön dekorierten Buden sehr gut gefallen. Überhaupt schätzen wir Leipzig als Ziel für einen Kurztrip inzwischen sehr. Dass wir auch im neuen Jahr dort unterwegs sein werden, ist wohl sicher. Was wir dann in der Stadt erleben, wirst du auf jeden Fall hier im Blog und in meinen Social-Media-Kanälen erfahren.

Bude auf dem Weihnachtsmarkt in Leipzig
Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt in Leipzig

Ausblick auf 2019

„Same procedure as last year“ wird es zu Beginn des Reisejahres 2019 heißen. Denn dann fahren der Mann und ich wieder zum Skifahren nach Serfaus-Fiss-Ladis. Im Mai und Juni wird es mich wohl in die Berge und ans Meer ziehen. Auf dem Programm stehen ein paar Tage am Achensee, auf Usedom und im Salzburger Land. Fest gebucht ist auch schon der Sommerurlaub. Diesmal werden wir zuerst eine Woche von Rothenburg nach Regensburg radeln. Danach geht es für uns wieder nach Apulien in den Salento. Auf all diese Reisen freue ich mich schon sehr. Und da in meinem Kalender durchaus noch Luft für weitere ist, bin ich gespannt, welche Reise-Highlights sonst noch auf mich warten.

Ich wünsche dir ein wunderbares 2019 mit viel Gesundheit, glücklichen Momenten und natürlich tollen Reiseerlebnissen

Was sind deine Reise-Highlights 2018? Welche Orte haben dich in diesem Jahr besonders begeistert? Oder welche Erlebnisse auf Reisen haben dich berührt? Ich schon gespannt auf das Beste aus deinem Reisejahr in den Kommentaren.

Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn in den Social Media teilst.

Pinne diesen Pin auf Pinterest

Tolle Reisemomente bei Winter- und Sommerreisen, Tagestouren, auf Weihnachtsmärkten – lass dich inspirieren von meinen Reise-Highlights 2018. #Reisen #ReiHigh2018 #Reiseinspiration

Ich bin Martina und für mich zählen Reisen und kulinarische Genüsse zu den schönsten Dingen der Welt. Hier auf Places and Pleasure teile ich mit euch meine Erlebnisse und Erfahrungen rund ums Reisen. Außerdem erfahrt ihr gute Adressen und lernt leckere und interessante Produkte kennen.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Martina,

    das klingt nach einem tollen Reisejahr. Scheinbar warst du ziemlich oft in den Bergen und bist auch viel in Deutschland herumgereist. Ich möchte auch noch viel mehr von Deutschland sehen, es ist doch eigentlich schade, wie schlecht man sein eigenes Land kennt.
    Ich wünsche dir weiterhin tolle Reisen im Jahr 2019! :)
    Ich habe ebenfalls an der Blogparade teilgenommen, vielleicht hast du ja Lust vorbeizuschauen :)

    Ganz liebe Grüße

    Pascale

    • Hallo Pascale,
      im letzten Jahr war ich tatsächlich oft in den Bergen und in Deutschland unterwegs. Hier gibt es ja so viele schöne Ecken und du hast absolut recht, dass man sein eigenes Land viel zu wenig kennt. Eine Region habe ich mir jetzt für dieses Jahr schon rausgepickt, wo ich immer mal hinwollte: das Altmühltal. Ich bin schon gespannt. Ansonsten geht es auf jeden Fall auch wieder nach Italien. Auf den Salento freue ich mich schon sehr.
      Dir wünsche ich auch weiterhin tolle Reisen. Ich schaue gleich auf deinem Blog vorbei :-)
      Ganz liebe Grüße
      Martina

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich bin einverstanden.

Please enter your name here