Ausblick auf die Hauptstadt der Seychellen auf der Insel Mahé

Ein perfekter Reisetag: Was für mich unbedingt dazugehört


Ausblick auf die Hauptstadt der Seychellen auf der Insel Mahé

Ein perfekter Reisetag: Gibt es so etwas überhaupt? Ein Tag auf Reisen, an dem alles stimmt. Das Wetter. Die Mitreisenden. Ein Tagesablauf, wie gewünscht. Das habe ich mich gleich gefragt, als ich Sabines Blogparade auf ihrem Blog „Ferngeweht“ entdeckt habe. Und meine Antwort lautet: Ja, solche Reisetage gibt es. In der Rückschau erinnere ich mich sogar an viele davon. Einen einzigen herauszugreifen, fällt mir daher schwer. Deshalb möchte ich euch gerne erzählen, was für mich zu einem perfekten Reisetag unbedingt dazugehört.

Ein perfekter Reisetag beginnt mit einem guten Frühstück

Mein perfekter Reisetag fängt mit einem gemütlichen Frühstück an. Gerade im Sommer oder im sonnigen Süden genieße ich es, wenn die Tische dafür auf der Terrasse oder in einem schönen Garten gedeckt sind. Der Blick in die Natur oder aufs Wasser sorgt gleich für eine gute Einstimmung in den Tag – erst recht natürlich, wenn dazu noch die Sonne scheint und die Temperaturen schon morgens angenehm warm sind.

große Terrasse beim Wellnesshotel Sonnbichl mit Tischen gedeckt fürs Dinner
gedeckter Tisch im Orangengarten der Tenuta Moreno

Kulinarisch beginne ich meinen Tag am liebsten mit süßen Leckereien und einem guten Kaffee. Besonders freue ich mich immer über eine große Auswahl am Frühstücksbuffet. Denn dann gibt es fast immer die Gelegenheit, mal andere Dinge zu probieren als die von zu Hause gewohnten. Außerdem heißt das auch: Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Da der Mann am liebsten herzhaft frühstückt, haben wir so beide den gelungenen Start in den Tag.

Frühstücksbuffet in der Tenuta Moreno
Frühstücksbuffet im Hotel Sunnwies

Ein Muss für den Tag: Aktiv sein, etwas erleben und gut essen

Wer mich kennt – oder hier schon länger mitliest, weiß: Reisen heißt für mich aktiv sein, die Region entdecken, etwas erleben. Und deshalb starte ich an einem perfekten Reisetag auch bald nach dem leckeren Frühstück zu einer Tour.

Roadtrips

Gerne erinnere ich mich an wunderschöne Roadtrips in Apulien. Während mehrerer Reisen habe ich die Region inzwischen recht gut kennengelernt – und werde garantiert noch oft wiederkommen. Ausflüge führten mich und meinen Mann dort nach Castel del Monte, dem geheimnisvollen Stauferkastell. Wir haben uns die hübschen Trulli in Alberobello angesehen und sind bis zum Absatz nach Santa Maria de Leuca gefahren. Für die Abkühlung zwischendurch sorgten Besuche zweier Grotten. Und auch ein Bummel durch die hübschen Städtchen Polignano a Mare und Ostuni mit ihrem typischen Flair sorgten für schöne Erlebnisse und damit perfekte Reisetage.

Castel del Monte in Apulien
Trulli in Alberobello
Blick auf Santa Maria de Leuca
Grotta Zinzulusa
Durchgang in Polignano a Mare
verwinkelte Gassen in Ostuni

Genauso wunderschöne Tage erlebten wir auf unseren Fernreisen nach Costa Rica oder auf die Seychellen. Ein Highlight in Costa Rica war zum Beispiel das Canopy in der Nähe des Vulkans Arenal. Schon alleine der Blick von unserer Lodge auf den Vulkan mit seinen regelmäßigen Eruptionen war toll. Immer wieder begeistert waren wir auch von der Natur. Das Gleiche gilt für die Seychellen. Nicht nur die riesigen Kokosnüsse machen irgendwie Eindruck. Wie gut, dass wir gleich drei Inseln erkundet haben und so auch deren Unterschiede kennenlernen konnten. Auf den Seychellen hatten wir jedenfalls mehr als nur perfekte Reisetage. Ich würde die Inseln als solches schon paradiesisch nennen.

Blick auf den Vulkan Arenal in Costa Rica
Teich der Lodge in Costa Rica
Strand auf den Seychellen
Vallée de Mai auf Praslin
tropische Blumen auf den Seychellen

Wanderungen

Da wir aber nicht nur das Meer, sondern auch die Berge lieben, erinnere ich mich an ebenso tolle Reiseerlebnisse in den Alpen. So waren wir in diesem Jahr zum ersten Mal im Eisacktal in Südtirol. Für den perfekten Start in den Tag sorgte dort schon der Ausblick aus unserem Zimmer auf die Geislerspitzen, an dem man sich kaum satt sehen konnte. Noch besser war natürlich die Wanderung über den Adolf-Munkel-Weg, die uns fast in Reichweite dieser mächtigen Gipfel brachte. Doch eine gemütliche Tour über den Keschtnweg von Feldthurns über das Kloster Säben nach Klausen brachte uns genauso wunderbare Eindrücke von der Gegend.

Blick vom Balkon des Gnollhofs Richtung ins Villnößtal und auf die Geislerspitzen
unterwegs auf dem Adolf-Munkel-Weg bei den Geislerspitzen
auf einer Wanderung durch den Naturpark Puez-Geisler direkt vor den Geislerspitzen
auf dem Keschtnweg von Feldthurns nach Klausen
Blick auf das Kloster Säben bei Klausen im Eisacktal
ein uriges Südtiroler Bauernhaus am Keschtnweg

Viele traumhafte Reisetage haben wir auch schon im Meraner Land verbracht. Ob gemütlich auf dem Schenner Waalweg oder einem der anderen Waalwege, ob auf dem Weg zu urigen Almen oder hoch oben bei einer Tour auf den kleinen Ifinger – wir genießen es, bei meist herrlichem Wetter dort zu Fuß unterwegs zu sein.

Aussicht auf Meran vom Schenner Waalweg
Waalschelle am Marlinger Waalweg
die Assen Hütte
Wanderweg hinauf zur Kuhleitenhütte mit Blick auf die schroffen Gipfel der Umgebung

Kulinarische Genüsse

Ein Reisetag wäre aber nicht perfekt ohne ein paar gute Leckereien zwischendurch am Mittag oder Nachmittag. Dabei erfreuen mich ein paar kleine Spezialitäten, die wir mittags in Gallipolli in einer Bar an der Straße essen genauso wie ein frisch zubereiteter Kaiserschmarrn oder eine deftige Brotzeit auf der Alm.

kleiner Mittagssnack in einer Bar in Gallipoli
Kaiserschmarrn mit Apfelmus auf der Alm im Meraner Land
Brotzeit am Brunjaunhof

Entspannung am Nachmittag

Zu einem Tag voller Erlebnisse gehört für mich aber auch die Entspannung. Gerne legen mein Mann und ich uns dann noch ein Weilchen an den Pool und genießen einen tollen Blick über die Berge wie zuletzt im Hotel Sonnbichl in Dorf Tirol. Oder wir suchen uns ein schattiges Plätzchen unter Palmen wie in der Tenuta Moreno in Apulien. Ein absolutes Highlight hatten wir außerdem dieses Jahr im Eisacktal: Dort gab es einen Infinity-Pool mit Blick auf die Geislerspitzen. Hach – da will man dann gar nicht mehr raus aus dem Pool.

Außenpool im Wellnesshotel Sonnbichl in Dorf Tirol
Pool der Tenuta Moreno in Apulien
Infinitypool des Hotels Gnollhof in Gufidaun

Willkommen zum Relaxen ist uns natürlich auch einiges, was der Wellness-Bereich von Hotels so hergibt. Das kann die Massage oder auch einfach nur der Gang in die Sauna sein. Perfekt natürlich, wenn der Ruheraum dann wieder eine traumhafte Aussicht bietet. Und genauso toll ist es, wenn die Sauna selbst etwas Besonderes ist – wie vor Jahren eine Dünensauna auf dem Darss, wo wir im Anschluss zum Abkühlen in die februarkalte Ostsee gestiegen sind.

Der gelungene Abschluss eines perfekten Reisetages

Ein perfekter Reisetag endet so, wie er angefangen hat: mit einem guten Essen – und eventuell vorher einem Aperitif. Gerne genieße ich dann die Spezialitäten der Region. Besonders schätze ich es, wenn das Dinner auf der Terrasse oder im Garten serviert wird, wie wir es vor allem in Südeuropa und auf den Fernreisen erlebt haben. Was gibt es Schöneres, als an lauen Sommerabenden draußen zu sitzen mit einem guten Glas Wein und lauter Köstlichkeiten?

Aperol Sprizz zum Aperitif an der Poolbar der Tenuta Moreno
Dinner im Wellnesshotel Sonnbichl in Dorf Tirol
Ravioli gefüllt mit roter Melle als Vorspeise in der Genusswerkstatt von Sissy Sonnleitner in Kärnten

Abgerundet wurden ein paar Reisetage außerdem von ganz besonderen Erlebnissen. Eines davon war das Dinner zu Ferragosto in Apulien. Obwohl wir dort auf allen Reisen mit ausgezeichnetem Essen verwöhnt wurden, ließ sich das tatsächlich noch steigern: mit einem riesigen Buffet, das vom Orangengarten der Tenuta Moreno bis hin zum Bereich hinter dem alten Pool reichte. Zwei andere Highlights waren Abende mit unseren italienischen Freunden. Dabei entführten sie uns einmal zum Essen in einem Lokal am Strand. Ein anderes Mal waren wir Gäste beim Patronatsfest ihres Heimatortes San Michele Salentino. Beide Male waren wir so begeistert, da war nicht nur der Reisetag perfekt, sondern die gesamte Reise.

Buffet an Ferragosto in der Tenuta Moreno
Festschmuck des Ortes zum Patronatsfest in San Michele Salentino

Ich wünsche dir allzeit schöne Reiseerlebnisse

Wie sieht dein perfekter Reisetag aus? Oder hast du vielleicht sogar für dich das eine perfekte Reiseziel gefunden? Erzähl mir mehr darüber in den Kommentaren. Ich bin schon sehr gespannt.

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Tolles Wetter, die richtigen Mitreisenden, die richtige Region: Sind das die Zutaten für einen perfekten Reisetag? Was für mich dazugehört, liest du im Blog. #Reisen

4 Kommentare zu „Ein perfekter Reisetag: Was für mich unbedingt dazugehört“

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