Reisen

Erlebnisbergwerk Schneeberg – Wanderziel hoch im Passeiertal

Schneeberg


Ein Bergwerk auf 2.355 m Meereshöhe. Das klingt nach einem interessanten und außergewöhnlichen Wanderziel. Neugierig darauf, was es auf dem Schneeberg alles zu erkunden gäbe, schlossen wir uns während unseres Sommerurlaubs 2015 erstmalig der Hauswanderung vom Hotel Sunnwies an.

Erreichbar ist das Erlebnisbergwerk Schneeberg nur zu Fuß. Entscheiden kannst du dich als Wanderer dabei zwischen vier unterschiedlich langen Wegen im Passeiertal mit Ausgangspunkt jeweils an der Timmelsjochstraße oder einem vierstündigen Aufstieg aus dem Ridnauntal. Zusammen mit zehn anderen Hotelgästen und Sunnwies-Chef Bernhard Dosser starteten wir unsere Wanderung an der Timmelsbrücke im Passeiertal.

Von der Timmelsbrücke bis Seemoos

Wanderung durch den Lärchenwald

Lärchenwald

Auf einem gut begehbaren Waldweg ging es von dort nach einem kurzen gemütlichen Anstieg gleich ziemlich steil hoch. Der üppige Lärchenwald und die große Höhe sorgten dennoch für angenehme Wandertemperaturen – sogar im heißen Sommer 2015. Als Belohnung für die Anstrengung wartete schließlich das nächste Teilstück unserer Wanderung: ein Panoramaweg mit herrlichem Ausblick auf die umliegenden Berge. Dieser Weg zog sich dann leicht ansteigend oberhalb der Unteren und Oberen Gostalm vorbei bis Seemoos.

Blick vom Panoramaweg auf die Almen

Obere und Untere Gostalm

Schon lange bevor wir das Erlebnisbergwerk Schneeberg erreichten, entdeckten wir vom Panoramaweg aus unser Wanderziel. Kurz wünschte ich mir, dass das, was sich hoch oben am Berg andeutete, eine andere Berghütte sein möge. Immerhin ließ der Blick auf den bevorstehenden Anstieg erahnen, dass hier noch einige Anstrengung auf uns warten könnte.

erster Blick auf das Erlebnisbergwerk Schneeberg

Panoramaweg mit Blick auf Erlebnisbergwerk Schneeberg

Von Seemoos auf den Schneeberg

Erlebnisbergwerk hoch oben über Seemoos

Seemoos mit Blick auf den Schneeberg

Erst einmal stand für unsere Wandergruppe in Seemoos jedoch die nächste Entscheidung bevor. Denn drei unterschiedlich steile Wege führen auf den Schneeberg: Ein breiter Weg zieht sich durch das Haupttal, eine sehr steile Abkürzung führt direkt den Hang hinauf, hinzu kommt der ebenfalls steile Knappensteig. Für den Hinweg wählten wir nach dem Motto „Augen zu und durch“ die steile Abkürzung. Belohnt wurden wir dafür nach etwa einer halben Stunde mit einer wunderbaren Aussicht auf die umliegenden Berge und einem interessanten Blick auf das Erlebnisbergwerk.

beim Aufstieg von Seemoos auf den Schneeberg

Blick zurück auf Seemoos

Erlebnisbergwerk Schneeberg und Schutzhütte

Schutzhütte und Erlebnisbergwerk Schneeberg

Schutzhütte und Erlebnisbergwerk Schneeberg

Bevor wir uns das Bergwerk näher anschauten, wollten wir uns nach gut zwei Stunden Wanderung aber erst einmal mit Südtiroler Leckereien aus der Küche der Schutzhütte Schneeberg stärken. Ausreichend Platz für unsere Gruppe bot bei strahlendem Sonnenschein und selbst auf 2.355 m Höhe sehr angenehmen Temperaturen der große Freibereich. Und so konnten wir bei einer zünftigen Brotzeit, Säften und Bier den schönen Ausblick auf die Bergwelt und das Gelände genießen.

Stollen im Erlebnisbergwerk Schneeberg

Stollen im Erlebnisbergwerk Schneeberg

Gut gestärkt machten wir uns schließlich daran, das Bergwerksgelände zu erkunden. Leider blieb für eine umfassende Besichtigung keine Zeit. Angeboten werden jedoch zwei unterschiedlich lange Stollenführungen und eine Führung mit Wanderbegleitung. Wir beschränkten uns jedoch auf einen kurzen Blick in den Martinsstollen, den Rundgang durch die Knappensiedlung und die Information im Schauraum.

Abstieg vom Schneeberg über den Hauptweg

Abstieg über den Hauptweg

Danach machten wir uns auf den Rückweg zur Timmelsbrücke. Für den Abstieg nach Seemoos wählten wir diesmal den breiten Weg durch das Haupttal. Im Anschluss ging es wieder auf dem Panoramaweg und durch den Lärchenwald zurück zum Ausgangspunkt, wo die Autos unserer Wandergruppe standen. Hier ging schließlich für uns alle eine erlebnisreiche Hauswanderung zu Ende.

Fazit und Informationen zur Wanderung zum Erlebnisbergwerk Schneeberg

Martina am Wegweiser

Martina am Wegweiser

Mein Fazit aus diesem Wandertag: Das Erlebnisbergwerk Schneeberg lohnt den Aufstieg und ist ein wirklich empfehlenswertes Wanderziel. Etwas Kondition sollten die Wanderer zwar mitbringen, aber insgesamt ist der Weg gut zu schaffen. Auch in unserer Wandergruppe waren alle Altersklassen – vom Kind bis zum älteren Teilnehmer – dabei. Als Ausrüstung für die Wanderung empfiehlt sich das Übliche: feste Wanderschuhe und Wanderstöcke, Kleidung zum Wechseln, Regenschutz eine wärmere Jacke sowie etwas zum Trinken. Startest du die Wanderung im Passeiertal, solltest du je nach gewähltem Ausgangspunkt mit zwei bis zweieinhalb Stunden Gehzeit rechnen. Alle vier Startpunkte im Passeiertal liegen an der Timmelsjochstraße. Es gibt dort fünf Parkmöglichkeiten und vier Bushaltestellen.

Weitere Informationen findest du auf der Website Schneeberg im Passeiertal.

Hast du Fragen zur Wanderung zum Erlebnisbergwerk Schneeberg? Dann stelle sie gerne in den Kommentaren. Oder warst du selbst schon einmal dort und magst darüber berichten? Auch dann freue ich mich über einen Kommentar von dir.

Ich bin Martina und für mich zählen Reisen und kulinarische Genüsse zu den schönsten Dingen der Welt. Hier auf Places and Pleasure teile ich mit euch meine Erlebnisse und Erfahrungen rund ums Reisen. Außerdem erfahrt ihr gute Adressen und lernt leckere und interessante Produkte kennen.

2 Kommentare

  1. Super schön! Ich liebe wandern, vor allem in Südtirol. Es ist einfach etwas besonderes.
    LG aus Kaltern am See!!

  2. Pingback: Hotel Sunnwies - Wohlfühlhotel in Schenna

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