Alle Artikel in: Städtereisen

Blick auf die Decke im Staatstheater Cottbus

Cottbus – 5 Tipps, was du dort (auch) bei Regen unternehmen kannst

Cottbus hat einiges zu bieten. Das habe ich schon bei meinem ersten Besuch in der Stadt festgestellt und deshalb damals entschieden, mich – bis auf eine Ausnahme – auf Unternehmungen unter freiem Himmel zu konzentrieren. Jetzt im Winter war es nun an der Zeit, bei einem zweiten Aufenthalt dort Highlights für ein Innenprogramm zu erkunden. Hier habe ich dir meine Tipps für interessante Cottbus-Erlebnisse zusammengestellt, die auch für Regentage oder bei Eiseskälte wunderbar geeignet sind. Einen Blick in Schloss Branitz werfen Vor allem der Park Branitz mit seinen Pyramiden und der schön gestalteten Landschaft hat mich schon im Mai begeistert. Für das Schloss von Fürst Hermann von Pückler-Muskau blieb damals nur ein kurzer Blick. Daher war ich nun umso gespannter, wie es sich im Innern präsentieren würde. Immerhin war der Fürst als außergewöhnliche Persönlichkeit mit gutem Geschmack bekannt. Tatsächlich wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ob in kräftigem Lila, Gelb oder Blau – die Räume von Schloss Branitz erwiesen sich als sehr farbenprächtig und abwechslungsreich. Prächtige Dekorationen waren genauso echte Hingucker wie das Mobiliar. Auch die …

Blick auf das erleuchtete Schloss Charlottenburg und die Dächer der Weihnachtsmarktbuden

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg + Verlosung

Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg begrüßt uns mit weihnachtlichen Posaunenklängen. Hell leuchten die Lichtinstallationen zu beiden Seiten des Eingangs. Eine Menschentraube drängelt hindurch. Doch schnell entzerrt sich der Trubel und unser Blick fällt auf die prachtvolle Kulisse: das illuminierte Schloss. Wow! Nicht nur Romantiker werden diesen Anblick mögen. Für uns zählt der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg in jedem Fall zu den Highlights unter den Berliner Weihnachtsmärkten. Bummel zwischen Kunsthandwerk und Kulinarik Rechts und links des Hauptwegs zum Schloss Charlottenburg sind die weihnachtlich dekorierten Stände aufgebaut. Im Ehrenhof vom Schloss stehen sie im Halbrund. Und was wir sehr schätzen: Durch die Breite der Gänge kann man ohne allzu großes Gedränge hindurchschlendern. Das gilt zumindest an Wochentagen zu Beginn der Adventszeit. Neben der beeindruckenden Kulisse gefällt uns auf diesem Weihnachtsmarkt besonders gut: Die Händler verkaufen hier Kunsthandwerkliches und nicht nur den auf vielen Märkten üblichen Krimskrams. Feine handgewebte Schals habe ich entdeckt, hübschen Schmuck und auch schönes Spielzeug für Kinder. Da werfen wir gerne auch einen längeren Blick in die Auslage oder kaufen auch mal ein …

Raumfahrtstadt Bremen mit Besuch von Airbus

Raumfahrtstadt Bremen – welche Sternstunden du dort erleben kannst

Beitrag enthält Affiliatelinks Raumfahrtstadt Bremen. Wenn du dich jetzt wunderst, dann geht es dir wie mir vor meiner Reise. Denn bei Bremen denke ich an die Hanse, die Stadtmusikanten und den Roland auf dem Rathausplatz. Und seit meinem Besuch dort im Vorjahr fallen mir auch gleich typische kulinarische Genüsse ein. Doch mit Erlebnissen rund um die Raumfahrt hätte ich Bremen nicht in Verbindung gebracht. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit der BTZ Bremen den spacigen Teil der Stadt kennenzulernen. Beeindruckender Einblick in den Fallturm Die erste Station unserer Sternstunden in Bremen war auch gleichzeitig die höchste. Denn 146 Meter ragt der Fallturm des 1985 gegründeten Zentrums für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (kurz: ZARM) in die Höhe. Dort führen Teams internationaler Wissenschaftler Experimente in Schwerelosigkeit durch. Neben Tests zur Vorbereitung des Einsatzes von Technologien im Weltall kommen die Versuche zum Beispiel aus den Bereichen Biologie, Chemie und Materialwissenschaften. Welche Möglichkeiten sich den Wissenschaftlern dabei in Bremen bieten, erfuhren wir erst einmal in einem Vortrag. Außer dem Fallturm des ZARM gibt es übrigens noch einen weiteren …

Gassen in der Altstadt von Hall in Tirol

Hall – viel mehr als nur Tirols größte Altstadt

Beitrag enthält Affiliatelinks Kennst du diese Städtchen, an denen man schon öfter vorbeigefahren ist, ohne zu ahnen, was sie zu bieten haben? Diese Städtchen, die erst bei genauerem Hinsehen ihre ganzen Schätze zeigen? So ging es mir mit Hall in Tirol. Was ich bisher davon kannte, war die Durchgangsstraße Richtung Innsbruck. Umso mehr habe ich mich über die Einladung von Hall-Wattens Tourismus gefreut, durch die ich die Stadt mit ihren schönen Fleckchen und interessanten Erlebnisangeboten näher kennengelernt habe. Die Altstadt von Hall in Tirol Zu Macht und Reichtum gelangte Hall in Tirol durch zweierlei Dinge: die Salzgewinnung, die schon im Jahr 1244 begann und die Münzprägung, die ab 1477 in die Stadt verlegt wurde. Den Wohlstand, der daraus dann entstand, kann man noch heute beim Rundgang durch die Altstadt erkennen. Ein Zeichen dafür sind die vielen prächtigen Kirchen und die Bürger- und Handwerkerhäuser mit ihren typischen Erkern. Nach einer großen Abwanderung nach dem zweiten Weltkrieg und einer umfangreichen Sanierung in den 1970er Jahren sind die Häuser heute alle wieder bewohnt. Beim Rundgang durch die schmalen …

Blick auf die Innenstadt von Cottbus vom Spremberger Turm

Cottbus erleben – 5 Dinge, die du dort unbedingt machen solltest

Nicht nur gefühlt ist es ewig her, dass ich schon mal in Cottbus war. Und das, obwohl es von Berlin eigentlich nur ein Katzensprung dorthin ist. Mit dem Zug eine gute Stunde und man ist schon dort. Aber vielleicht kennst du so etwas ja auch: Was man – zumindest theoretisch – ganz leicht und schnell machen könnte, braucht dann doch einen konkreten Anlass. Für meinen Besuch in Cottbus war das die Einladung der CMT Cottbus. Und um es gleich vorwegzunehmen: Von dem, was ich an einem Tag in Cottbus erleben konnte, war ich sehr angetan. Welche Sehenswürdigkeiten du dir in der Stadt unbedingt anschauen solltest, erzähle ich dir in meinem Beitrag. Cottbus erleben bei einem Altstadtrundgang Sehr gerne erkunde ich eine Stadt zu Fuß. Ich finde, die kleinen und großen Besonderheiten lassen sich auf diese Weise am besten entdecken. Und genauso war es auch in Cottbus. Ein erstes Highlight auf diesem Altstadtrundgang war die Klosterkirche mit ihrem schönen Innenraum. Neben der Sauer-Orgel gibt es dort einen hölzernen Altar und eine Kanzel aus dem Jahr 1617 …

Dianatempel im Hofgarten mit Blick auf die Türme der Theatinerkirche

Die perfekten 48 Stunden in München

München – ganz offiziell landet Bayerns Hauptstadt immer wieder ganz weit vorne, wenn es um die Lebensqualität geht. Und auch für mich zählt die Stadt zu den absoluten Favoriten. Ich mag das Flair und die bayrische Gemütlichkeit, die man selbst dort trotz Großstadt spürt. Und so sind wir eigentlich immer mindestens zweimal im Jahr für etwa 48 Stunden in München. Genau der passende Zeitraum also, um damit an der Blogparade von Travellers Insight teilzunehmen. Wenn du dich jetzt fragst: „Warum denn fast immer 48 Stunden?“. Dann ist die Antwort ganz einfach: Wir machen in der Stadt Station, wenn wir im Winter zum Skifahren nach Tirol oder im Sommer zum Wandern nach Südtirol fahren. So ersparen wir uns fast immer den üblichen Stau an Anreisetagen und können gleichzeitig unsere München-Liebe bedienen. 48 Stunden in München – Tag 1 Bayrische Lebensart, Sightseeing und Shopping – München hat viel zu bieten. Und so haben Besucher wie bei den meisten Städtereisen die Qual der Wahl. Bei uns hat sich inzwischen schon fast ein Ritual eingespielt. Ein typischer erster Tag …

Blick von oben auf den Gendarmenmarkt mit dem Deutschen Dom im Vordergrund

Heimatliebe Berlin: meine Tipps rund um die Hauptstadt

Heimat. Was ist das eigentlich genau? Der Ort, wo man aufgewachsen ist. Die Stadt, wo du vielleicht gerade lebst. Oder doch eher dort, wo die Menschen sind, die du liebst. Ist Heimat einfach nur ein Zuhause oder mehr? Heimat kann so vieles sein – und ist vermutlich für jeden irgendwie etwas anderes. In Heimatliebe Berlin erfährst du meine Gedanken zum Begriff Heimat und zu Berlin, der Stadt in der ich lebe. Gerne beantworte ich hier die 11 Fragen, die Charnette in ihrer Blogparade auf Wir auf Reise rund um Heimatliebe stellt. 1. Was ist für dich Heimat, was bezeichnest du als deine Heimat? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Zusammen mit meinem Partner lebe ich in Berlin. Schon nach einer einwöchigen Schulfahrt in der zehnten Klasse wollte ich dort hinziehen. Vor mittlerweile zwölf Jahren habe ich meinen Wunsch dann wahr gemacht und in der Zwischenzeit auch viele Freunde in der Stadt gefunden. Dennoch ist meine Liebe zu Berlin heute nicht mehr ganz das, was sie einmal war. Ist deshalb also eher Köln …

Eingang zum Leipziger Weihnachtsmarkt

Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt in Leipzig

Beitrag enthält Affiliatelinks Warum lange warten, bis es wieder heißt: Leipzig erleben? Nachdem die Stadt uns erst vor kurzem so begeistert hat, haben wir uns kurzentschlossen jetzt im Dezember auf den Weg gemacht zum Weihnachtsmarkt in Leipzig. Denn Weihnachtsmärkte liebe ich, seit ich ein Kind war. Der Duft nach gebrannten Mandeln, nach Lebkuchen oder nach Punsch und Glühwein – all das versetzt mich immer wieder in eine herrlich vorweihnachtliche Stimmung. Hier in Berlin ist es deshalb für uns ein schönes Ritual, im Advent einmal die Woche über einen der vielen Weihnachtsmärkte zu bummeln. Umso neugieriger war ich nun zu sehen, was Leipzig in der Vorweihnachtszeit zu bieten hat. Und gleich vorweg: Ich bin begeistert. Gerne teile ich deshalb mein Erlebnis in der Blogparade von Breitengrad 66.   Der frühe Vogel auf dem Weihnachtsmarkt Kaum mit dem Zug in Leipzig angekommen, waren wir gefühlt schon mittendrin auf dem Weihnachtsmarkt. Denn fast die gesamte Fußgängerzone gehört dazu. Auf die ersten Buden stießen wir gleich neben der Nikolaikirche. Und eine Überraschung erlebten wir hier auch. Immerhin waren schon …

Hafenarm in Nyhavn mit Segelschiffen

Ein Wochenende in Kopenhagen: 5 Dinge, die du unbedingt machen solltest

Zugegeben: Kopenhagen stand eigentlich nie allzu weit oben auf meiner Reise-Wunschliste – und das, obwohl eine Freundin von mir dort inzwischen seit vielen Jahren lebt. Doch da ich die Wärme liebe, zieht es mich eher in den Süden. Wie gut, dass manchmal der Zufall in die Reiseplanung spielt. Denn als alle anderen Ideen für eine Kurzreise im Herbst sich zerschlagen hatten, entschieden wir uns für ein Wochenende in Kopenhagen. Und das war eine gute Idee. Meine fünf Highlights erzähle ich dir hier. Kopenhagen zu Fuß: Vom Rathaus aus die Innenstadt erkunden Ausgerüstet mit guten Tipps von meiner Freundin starteten wir unser Wochenende in Kopenhagen mit einem Rundgang durch die Innenstadt. Denn das Schöne an der Stadt ist: viele wichtige Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig. So verliert man wenig Zeit in irgendwelchen Staus oder mit Warten auf Bus und Bahn. Als zentralen Ausgangspunkt für unsere Sightseeingtour wählten wir das Rathaus. Der mächtige Backsteinbau am Eingang zur Altstadt Kopenhagens hat gleich zwei Besonderheiten zu bieten: eine große goldene Statue an der Vorderseite, die Bischof Absalon zeigt, und die Weltuhr …

Kaffeesäcke bei Lloyd Caffee

Kaffee und Bier in Bremen: Meine Empfehlung für zwei gute Adressen

Ein herrlich duftender Kaffee zum Frühstück oder am Nachmittag zu einem Stück Kuchen. Ein frisch gezapftes Bier an einem lauen Sommerabend, dazu ein paar herzhafte Leckereien. Wie liest sich das für dich? Für mich klingt das nach echtem Genuss. Sehr gerne habe ich mir deshalb zusammen mit der BTZ zwei gute Adressen für Kaffee und Bier in Bremen angeschaut. Frisch gerösteter Kaffee bei Lloyd Caffee Durch die neue Überseestadt ging es vom Hotel direkt nach dem Frühstück zum Bremer Holzhafen. Denn dort ist seit 2009 der Sitz der traditionsreichen Rösterei Lloyd Caffee. Kaum hatten wir den alten Backsteinbau betreten, wehte uns schon verführerischer Kaffeeduft um die Nase. Eine große Auswahl des hauseigenen Kaffees erwartete uns in dem einladend eingerichteten Laden gleich hinter der Eingangstür. Auch der Kuchen in der Vitrine sah sehr verlockend aus. Am liebsten hätte ich mich gleich in das Café gesetzt und beides probiert. Da wir aber vor allem die Rösterei näher kennenlernen wollten, zog es uns zuerst einmal in den hinteren Bereich des Gebäudes. Dort erklärte uns Christian Ritschel, Inhaber und …