Autor: Martina Schäfer

Blick auf den Tegernsee und die Bergwelt

Fotoparade 2020 – Mein Reiserückblick auf das Corona-Jahr

Neues Jahr, neues Glück. Das gilt umso mehr nach einem derart verrückten Jahr, wie es 2020 war. Die meisten Reisepläne, die ich im vergangenen Januar noch hatte, lösten sich – wie bei fast allen – schließlich nach und nach in Nichts auf. Einige konnte ich zum Glück aber dennoch in die Tat umsetzen. Wo ich im vergangenen Jahr unterwegs war, erzähle ich dir in diesem Reiserückblick, mit dem ich auch an Michaels Fotoparade auf seinem Blog „Erkunde die Welt“ teilnehme. Normalerweise ist die Herausforderung dabei, passende Bilder aus sechs vorgegebenen Kategorien auszuwählen. Darauf hat Michael für das Jahr 2020 aber verzichtet und freie Hand bei der Auswahl gelassen. Deshalb habe ich euch ein paar schöne Fotos von den verschiedenen Reisezielen rausgesucht. Sehr gerne bin ich damit jetzt zum fünften Mal bei der Fotoparade dabei und würde mich freuen, wenn euch die Auswahl meiner Bilder gefällt. Winterurlaub in Serfaus Fiss Ladis Los ging es mit meinem Reisejahr 2020 wie üblich beim Winterurlaub in Serfaus Fiss Ladis. Einige Beiträge vom neuartigen Corona-Virus flimmerten zwar damals schon durch …

LWL-Industriemuseum - Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, Glashütte Gernheim

Petershagen im Teutoburger Wald: Zwischen Glaskunst und Störchen

Es lohnt sich wirklich, auf Reisen immer mal wieder die üblichen Pfade zu verlassen. Interessante und manchmal auch außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten warten oft gerade in den kleinen Städtchen und Dörfern darauf entdeckt zu werden. Feststellen konnte ich das in diesem Jahr bei meiner Reise in den Teutoburger Wald. Dort hatte mich schon die Gemeinde Hiddenhausen mit gleich zwei Highlights überrascht. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen vor dem Besuch in Petershagen – und wurden nicht enttäuscht. Was ich dort entdeckt habe, erzähle ich euch im Beitrag. Wo liegt Petershagen? Petershagen befindet sich im Teutoburger Wald, im nordöstlichen Teil von Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Minden-Lübbecke. Das Städtchen grenzt direkt an Niedersachsen und liegt idyllisch an der Weser. Zu seinen Hauptsehenswürdigkeiten zählen die zahlreichen Windmühlen und 26 Scheunen, die zum Teil aus dem 17. Jahrhundert stammen. In der Umgebung bieten Naturschutzgebiete vielen Tieren – darunter auch einige bedrohte Arten – einen idealen Lebensraum. Auch Störche fühlen sich in Teilen von Petershagen heimisch, was dem Städtchen den Beinamen Storchenhauptstadt Nordrhein-Westfalens einbrachte. Glashütte Gernheim: Von industrieller Glasproduktion zu Glaskunst Gut …

Blick vom Quellbecken der Dielenpader zum Dom

Teutoburger Wald: 9 Highlights, die du dir dort unbedingt ansehen solltest

Ich gebe es zu: Lange kannte ich den Teutoburger Wald nur von der Durchreise. Schließlich liegt die Region auf dem Weg zwischen dem Rheinland und Berlin – meiner alten und neuen Heimat sozusagen. Ganz gespannt war ich deshalb, als ich in diesem Jahr einen Teil davon näher kennenlernen konnte. Schnell musste ich allerdings feststellen, dass es dort so vieles zu entdecken gibt, dass die Auswahl des Reiseprogramms wirklich schwerfiel. Neun Highlights habe ich dir im Beitrag zusammengestellt: Wissenswertes zum Teutoburger Wald? Bis auf einen kleinen Abschnitt liegt der Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen. Auf gut 105 Kilometer Länge reicht er von Hörstel im Tecklenburger Land bis Horn-Bad Meinberg. Bekannte Städte sind Bielefeld, Minden, Herford und Paderborn. Die waldreiche und bergige Region lädt zum Wandern auf einem der zahlreichen, zum Teil zertifizierten Wanderwege ein. Geschätzt wird der Teutoburger Wald aber auch für seine sieben Heilbäder, die heute neben den klassischen Kuraufenthalten auch Angebote im Bereich Wellness bereithalten. Namhafte Heilbäder sind hier zum Beispiel Bad Salzuflen, Bad Oeynhausen und Bad Driburg. 1. Einen Spaziergang im Paderquellgebiet machen Kurz …

Magnetische Weltkarte mit Fotos und Magneten

Magnetische Weltkarte: Das perfekte Geschenk für Reisebegeisterte + Rabattcode

Du suchst ein Geschenk für Reisebegeisterte – oder für dich selbst? Eines, das sich individuell gestalten lässt und an dem der oder die Beschenkte lange Freude hat? Dann habe ich eine ideale Geschenkidee für dich: die magnetische Weltkarte – die übrigens jetzt auch als Europakarte und Deutschlandkarte erhältlich ist. Darauf können sich Reisefans mit den beiliegenden und weiteren Magneten interaktiv ihre persönliche Weltkarte zaubern. So haben sie ihre Wunschreiseziele genauso im Blick wie Erinnerungen an ihre bisherigen Reisen mit den ganz eigenen Wow-Momenten. Magnetische Weltkarte: Schicker Hingucker in der Wohnung Schick und in puristischem Design kommt die magnetische Weltkarte wie auch die Ausgabe für Europa daher. Edles Dunkelgrau bildet den Hintergrund für die in weiß dargestellten Länder. Auch die umgekehrte Variante mit dunkelgrauen Ländern auf weißem Grund gibt es inzwischen. Bei der Deutschlandkarte wird das Land hell dargestellt, die umliegenden Länder sowie Nord- und Ostsee sind in verschiedenen Grautönen gehalten. Damit passt die Karte optisch wunderbar in jedes Wohnumfeld. Und auch wer ihr mit einem Rahmen noch weiteren Pep verleihen will, sollte viele Gestaltungsmöglichkeiten finden. …

Stein mit Aufschrift vor einem Paderquellbecken

Paderborn: Entspannter Spaziergang im Paderquellgebiet

Seit ich denken kann, bin ich sehr gerne in Städten am Wasser unterwegs. Ich finde, sie haben ein ganz besonderes Flair – egal ob sie an einem Fluss liegen oder am Meer. Begeistert hat mich deshalb zuletzt auch Paderborn. Denn dort zieht sich nicht bloß ein Wasserlauf durch die Innenstadt. Dadurch dass die Pader in der Stadt ihren Ursprung hat, warten zahlreiche Quellen darauf, entdeckt zu werden. Bei einem gemütlichen Spaziergang habe ich das Paderquellgebiet erkundet und nehme dich im Beitrag mit zu den Highlights. Wissenswertes rund um die Pader Mit einer Länge von gut vier Kilometern ist die Pader Deutschlands kürzester Fluss. Sie entspringt in über 200 Quellen im Stadtgebiet von Paderborn und fließt bei Schloss Neuhaus in die Lippe. Was man aufgrund ihrer Kürze wohl kaum vermutet – und tatsächlich vor Ort auch nicht unbedingt so wahrnimmt: Die Paderquellen gehören zu den wasserreichsten Quellen hierzulande. Stolze 5.000 Liter Wasser strömen dort in sechs Quellbecken pro Sekunde aus. Ihre Lage mitten in der Stadt macht sie damit zu einer Art Klimaanlage von Paderborn. Außerdem …

Blick auf Schloss Moritzburg in der Residenzstadt Zeitz

Residenzstadt Zeitz – Zwischen Gartenträumen und Industriegeschichte

Fast 15 Jahre ist es jetzt her, dass ich Zeitz zum ersten Mal besucht habe. Oft bin ich seitdem dort gewesen. Doch in diesem Jahr habe ich die Stadt auch einmal aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt: dem touristischen. Zu entdecken gibt es dabei tatsächlich einiges. Immerhin blickt die Residenzstadt auf mehr als 1000 Jahre Geschichte zurück, in der sie nicht nur glanzvolle Tage erlebte. Genau das macht aber den ganz besonderen Charme von Zeitz aus. Was du dir dort anschauen kannst, erfährst du im Beitrag. Wo liegt Zeitz? Die Residenzstadt Zeitz liegt etwa 40 Kilometer südlich von Leipzig im Länder-Dreieck Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Heute gehört sie zum Burgenlandkreis und ist Teil der Weinregion Saale-Unstrut. Von 1652 bis 1782 war sie Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Zeitz. Aus dieser Zeit stammt auch ihre Verbindung zu den nahe gelegenen Städten Weißenfels und Merseburg, die ich auf meiner Reise an den beiden Tagen vorher besucht habe. Da Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen sein Land testamentarisch unter seinen Söhnen aufgeteilt hatte, waren damals drei Herzogtümer entstanden. Geblieben ist ihnen …

Gebäude der Museumsschule in Hiddenhausen

Auf Zeitreise im Teutoburger Wald: Museumsschule und Holzhandwerksmuseum in Hiddenhausen

Für ein paar Stunden in vergangene Zeiten eintauchen. Die Lebenswelten der vorigen Jahrhunderte erkunden. Nach meinem Besuch im Heinz Nixdorf Forum habe ich mich in der kleinen Gemeinde Hiddenhausen im Teutoburger Wald auf eine weitere Zeitreise begeben. Mehr als 150 Jahre zurück versetzt fühlen konnte ich mich dort bei meinem Besuch in der Museumsschule im Ortsteil Schweicheln. Sogar noch weiter in die Vergangenheit ging es auf meiner nächsten Station. Denn das Holzhandwerksmuseum ist in zwei Fachwerkscheunen aus den Jahren 1723 und 1742 untergebracht. Was es in den beiden Museen alles zu erleben und zu sehen gab, verrate ich dir im Beitrag. Museumsschule in Hiddenhausen: Mehr als nur Unterricht wie anno dazumal Kinderlachen schallt mir entgegen, als ich an der Museumsschule Hiddenhausen vorfahre. Gerade eben haben die Gäste eines Kindergeburtstags hier eine Schulstunde wie in der Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt. Jetzt toben sie sich noch ein wenig auf dem Rasen vor dem hübschen Fachwerkhaus aus, in dem sich neben der Schulstube auch die Lehrerwohnung und die Deele mit Kuhstall befinden. Recht eng ging es damals …

Wand mit Computerspielen im HNF in Paderborn

Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn: Zu Besuch im weltgrößten Computermuseum (plus Sonderausstellung zur Raumfahrt)

Zugegeben: In Sachen Computer bin ich weniger Profi, sondern eher gehobene Anwenderin. Auf jeden Fall bin ich aber ein Riesenfan von Erlebnismuseen. Hoch waren deshalb auch meine Erwartungen an das Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn. Und sie wurden bei meiner Zeitreise durch 5000 Jahre Informationsgeschichte vollkommen erfüllt. Im Artikel nehme ich dich mit auf meinen Rundgang durch das mit 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche weltgrößte Computermuseum. Wer war Heinz Nixdorf? Gewidmet ist das Heinz Nixdorf Museumsforum – kurz auch HNF genannt, dem deutschen Unternehmer und Computerpionier Heinz Nixdorf. Mit der Nixdorf Computer AG hatte er eine damalige Marktlücke erkannt und auf kleinere Computer gesetzt, als die Wettbewerber vor allem noch Großrechner produzierten. Schon früh war er überzeugt, dass die Menschen durch moderne Informationstechnologie eine bessere Zukunft vor sich haben. Bekannt war der Unternehmer auch für seine Motivation, Arbeitsplätze zu schaffen und die soziale Einstellung gegenüber seinen Mitarbeitern. Zu seinen erfolgreichsten Zeiten arbeiteten im Unternehmen weit über 20.000 Beschäftigte. Erste Ideen zum Aufbau eines Computermuseums stammen ebenfalls von Heinz Nixdorf. Ihren Ursprung hatten sie beim 25jährigen Firmenjubiläum, als …

Blick auf den Merseburger Dom

Residenzstadt Merseburg – unterwegs auf den Spuren von 1000jähriger Geschichte

Sagenhaft – das trifft es sehr gut, wenn man die Residenzstadt Merseburg in einem Wort beschreiben will. Im übertragenen Sinne sagenhaft sind ihr Alter und viele der Highlights in der Altstadt. Bekannt ist die Stadt aber auch für zahlreiche Sagen, die dort ihren Ursprung haben. Zu ihren prominenten Vertretern zählen der Rabe und der Saalealf. Nicht zu vergessen sind natürlich die Merseburger Zaubersprüche. Was es damit auf sich hat – und was die Residenzstadt sonst noch zu bieten hat, erzähle ich dir im Beitrag. Wo liegt Merseburg? Merseburg liegt in Sachsen-Anhalt und ist Verwaltungssitz des Saalekreises. Von dort sind es etwa 20 Kilometer nach Halle und gut 30 Kilometer nach Leipzig. Genau wie die Residenzstadt Weißenfels und Zeitz gehört die Stadt zur Weinregion Saale-Unstrut, die sich auch als Land aus Wein und Stein bezeichnet. Gemeint ist damit die Verbindung aus dem seit vielen Jahrhunderten dort angesiedelten Weinanbau und den zahlreichen historischen Bauten mit ihrer beeindruckenden Geschichte. Die Residenzstadt Merseburg wurde immerhin schon im 10. Jahrhundert zur Königspfalz erhoben und ist damit eine der ältesten Städte …

Blick auf Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels

Residenzstadt Weißenfels – wo Barock auf Musik und Schuhe trifft

Im südlichen Zipfel von Sachsen-Anhalt liegt die Residenzstadt Weißenfels, die mit etwa 40.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadt des Burgenlandkreises. Schon kurz vor meiner Ankunft entdecke ich aus dem Zug heraus die ersten Hänge mit Weinstöcken am Ufer der Saale. Der Weinanbau dort zählt zur Region Saale-Unstrut und hat tatsächlich eine fast ebenso lange Geschichte wie das 1169 erstmals erwähnte Weißenfels. Was die Stadt heute alles zu bieten hat, konnte ich dann an meinem ersten Tag in der Region erleben. Und ich verspreche euch: Es ist eine Menge! Stadtrundgang durch die Residenzstadt Weißenfels Den kurzweiligen Stadtrundgang mit Stadtführerin Teresa starte ich am Marktplatz, wo gleich die ersten Highlights auf mich warten. Dazu zählt das barocke Rathaus mit seinen fünf Uhren, von denen eine die Mondphasen anzeigt. Beinahe direkt daneben befindet sich die Marienkirche – das älteste Gebäude am Markt. Die gotische Hallenkirche wurde 1351 geweiht. Damals noch katholisch ist sie heute ein evangelisches Gotteshaus. Auch ein musikalischer Schatz verbirgt sich darin: die älteste erhaltene Orgel mit drei Manualen von Friedrich Ladegast. Ein weiteres Instrument des berühmten Orgelbauers …