Reiseziele

Das erste Mal in Bangkok [Gastbeitrag]

Blick über die Dächer Bangkoks

Gastbeitrag von Sabine von www.ferngeweht.de

Entweder man liebt Bangkok oder man hasst es. So jedenfalls habe ich es schon oft gehört. Leider war ich bisher noch nicht in Thailand und konnte daher auch nicht herausfinden, wie mir selbst die Hauptstadt gefällt. Umso spannender finde ich deshalb, was Sabine an Bangkok so schätzt:

Als ich 2001 das erste Mal nach Asien gereist bin, hatte ich großen Respekt vor meinem Ankunftsort Bangkok. Über sechs Millionen Einwohner, eine mir völlig fremde Sprache und eine Kultur, die ich überhaupt nicht einschätzen konnte … Um es kurz zu machen: Obwohl ich eigentlich kein Stadtmensch bin, habe ich Bangkok vom ersten Moment an geliebt – und das hält bis heute an. Ich freue mich immer wieder, wenn ich auf meinen Asien-Reisen wieder ein paar Tage nach Bangkok komme. Aber was macht die thailändische Hauptstadt eigentlich so spannend? Meine Bangkok-Höhepunkte:

Sabine vom Reiseblog Ferngeweht

Bangkoks Straßen

Auf den Straßen Bangkoks ist immer etwas los, tagsüber genauso wie nachts. Ich liebe es, mich einfach irgendwo in ein Restaurant zu setzen und zu beobachten, was vor mir auf der Straße alles passiert: Händler mit Handkarren, bis oben bepackt, die ihre Waren schwankend durch die Gassen ziehen. Köchinnen, die ihre mobilen Küchen am Straßenrand aufbauen und lecker duftendes Essen verkaufen. Tuktuk-Fahrer, die sich in Schlangenlinien ihren Weg durch die im Stau stehenden Busse und Taxen bahnen. Ständig passiert irgendwo etwas. Ich kann mich daran gar nicht sattsehen.

in den Straßen Bangkoks

Bangkoks Wasserstraßen

Da Bangkoks Straßen immer verstopft sind, kommt man am besten über das Wasser voran. Auf dem großen Fluss Chao-Phraya verkehren unzählige Boote und Fähren, die alle paar Meter anhalten, um Passagiere aufzunehmen oder von Bord zu lassen. Für ein paar Cent kann man so ganz Bangkok von der Wasserseite aus beobachten. Orange gewandete Mönche benutzen die Fähren genauso wie Büroangestellte, Schüler mit ihren adretten Schuluniformen und Hausfrauen auf dem Weg zum Markt. Zu Stoßzeiten muss man auf den Fähren zusammenrücken.

Wer einen Blick in das Alltagsleben von Bangkok werfen will, kann sich auch ein Ticket für eines der Boote kaufen, die in die kleineren Kanäle rechts und links des Hauptflusses fahren. Am Ufer spielen Kinder, es wird Wäsche gewaschen oder das tägliche Bad genommen.

Bangkoks Märkte

Als ich das erste Mal auf einem thailändischen Markt gelandet bin, kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Viele der Gemüsesorten und Früchte hatte ich noch nie gesehen. Bei manchen Waren war ich mir nicht mal sicher, ob es sich um Fisch, Fleisch oder vielleicht doch etwas ganz anderes handelte. Der Geruch auf manchen Märkten ist daher oft nichts für eine empfindliche Nase.

Der spannendste Markt ist der Chatuchak Weekend Market, der jedes Wochenende stattfindet. Hier findet sich auf 8000 Marktständen alles, was man sich vorstellen kann – und mehr: von Haushaltsutensilien über Lebensmittel, Kleidung und Souvenirs bis hin zu lebenden Tieren.

Bangkoks Tempel

in einem Tempel in Bangkok
An gefühlt jeder Ecke in Bangkok gibt es einen Tempel. Und jeder hat seinen eigenen Charme. Manche sind groß und protzig, andere klein und versteckt. Einige sind bunt bemalt, andere eher schlicht. Der eine beherbergt goldene Buddhas, den anderen schmücken kunstvolle Wandgemälde. Ich finde: Fast jeder Tempel ist sehenswert und strahlt im quirligen Bangkok eine wohltuende Ruhe aus. Neben den bekanntesten – Wat Pho, Wat Arun, dem Golden Mount und der Tempelanlage im Königspalast – lohnt es sich, nach weiteren Tempeln Ausschau zu halten. Man kann sie in Bangkok kaum verfehlen. Meine Lieblingstempel findest Du hier.

3 Kommentare

  1. Oh, das macht wirklich Lust, sich die Stadt einmal anzusehen! Vor allem die Märkte natürlich … Die würden mich wirklich sehr, sehr reizen. Vielleicht ergibt sich Bangkok ja mal.

    • Martina Schäfer

      Sabines Bericht hat mir auch gleich Lust auf Bangkok gemacht. Genau wie du hoffe ich, dass sich ein Besuch in der Stadt mal ergibt. Ich werde auf jeden Fall daran arbeiten 🙂

  2. Pingback: Sri Lanka - eine Zeitreise

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